Über den Tellerrand geschaut

Moin und Hallo,

schön, euch wieder dabeizuhaben.
Die Zeit galoppiert mal wieder. Zumindest empfinde ich es so.
Wo wir aber auch gleich beim Thema wären.
Am 17. Februar hat im chinesischen Horoskop das Feuerpferd seinen Lauf begonnen. Ging auch gut durch die Presse. Ist mir noch nie so aufgefallen wie in diesem Jahr.
Das Thema hat mich zumindest zu einer Skizzenerstellung gebracht. Auf der Startseite könnt ihr meine Darstellung des Feuerpferdes betrachten.
Spannend, dass neben dem Tier auch immer ein Element steht. Anders als bei unserem Horoskop ist der Wechsel nicht monatlich, sondern jahresweise. Ich habe mal in meinem Geburtsjahr nachgeschaut und laufe als Metall-Ratte.
Naja, nicht hübsch, aber darum geht es ja auch nicht. Ich wollte mal über den Tellerrand schauen, was es noch so gibt. Das mache ich ehrlich gesagt ganz gerne, wie der folgende Beitrag zeigt.

Am Buffet

Am Buffet, was soll ich sagen,
spielen sich gar Dramen ab.
Viele Menschen irren suchend,
blicken auf den Überfluss,
stehen Schlange an Maschinen,
wo man sich entscheiden muss.

Kaffeearten, viele Sorten.
Riesig groß bis winzig klein.
Schokolade nur vom Feinsten.
Auch ein Tee darf’s gerne sein.

Es gibt Personen, die trinken ihre erste Tasse Kaffee stehend, mitten im Weg.
Alle anderen gehen an ihren Platz.

Augen starr aufs Ziel gerichtet.
Nun im Slalom durch die Massen,
Ellenbogen eingeklappt,
zwängen sich durch schmalste Gassen,
auf der Suche nach einem Platz.

Sonnig, luftig, nah an Speisen
soll das Lieblingsplätzchen sein.
Türen auf,
ja gerne …
aber es darf nicht ziehen,
die Sonne nicht blenden,
keine Raucher sollen vor dem Fenster stehen
und … bloß weit weg vom Eingang.

So, nun aber ran ans Essen!
Suche nach dem besten Stück
Teller voll, noch etwas drücken.
Nur schön gerade, sanft und leicht.
Etwas noch zur Seite rücken,
Sorge, ob der Platz noch reicht.

Fischsalat und Käseplatten
Butter wird in Form gebracht
Wurst, da gibt es viele Sorten
Sogar Veggi …
Wer hätte das gedacht.

Entscheidungen, Entscheidungen,
wo nehme ich sie her.
Gibt es noch so viele Sachen
und der Teller ist schon schwer.

Weiter geht’s zur Eierecke.
Da entsteht ein kleiner Stau.
Schuld daran ist die große Auswahl.
Großes Staunen, viel zu schauen:
Rührei neben Würstchenstapeln,
Bacon neben Pancake parkt.
Rohkost und auch Käse fein
kommen in das Omelett hinein

Es gibt Personen, die kochen ihr Wunschei auf die Minute genau.
Sie laufen mit der Eieruhr hin und her und tun so, als ob es nichts Besonderes wäre.

Die anderen gehen schleppend weiter.
Müde wird der schwere Schritt.
Joghurt, Müsli, Brot und Brötchen,
Kuchen, Waffeln, Zwieback fein,
Rosinenzopf und Knäckebrot,
darf es sonst noch etwas sein?

Der Hunger ist schon riesig groß,
der Bauch knurrt laut und lauter.
Der Teller ist schon mächtig schwer,
das Essen rutscht bald hin und her.

Es gibt auch Personen, die denken, sie beherrschen die Kunst des Stapelns.
Na ja …

Hier gekleckert, da geplempert.
Auf dem Boden, auf dem Tisch.
Ach du arme Küchenfee,
die du ständig putzt und fegst,
befüllst, aufdeckst, abdeckst.
Hilfst und sorgst.
Immer emsig, immer flink.
Um es allen recht zu tun,
läufst du ständig hin und her.
Wann kommst du denn mal zur Ruh?

Am Büfett, was soll ich sagen,
sind die Dramen selbst gemacht.
Im Grunde gibt es nichts zu klagen,
nimmt man alles mit Bedacht.
Mit einem Strahlen in den Augen
und einem Lächeln dann und wann,
ist schon viel gewonnen.
Ich denke, ich fange einfach mal an.

Das war es mal wieder für heute.
Vielleicht habt ihr auch so einen persönlichen Tellerrand, über den es sich lohnt, mal zu schauen. Ich wünsche euch viele spannende Überlegungen.

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